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Warum Österreicher manchmal anders sind Bernadette Borstnar zeigt Unterschiede in der Geschäftswelt der beiden Nachbarländer an. Ruderting. Magister und Kommerzialrat, direkte deutsche Art und österreichisches „Mia san Mia“−Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Vorurteile in der deutsch-österreichischen Geschäftswelt und „Business-Etikette“ hat Bernadette Borstnar aus München-Pullach beim Unternehmerinnenabend aufgezeigt, Dazu trafen sich rund 40 Firmenchefinnen und Gründerinnen im Landgasthof „Zum Müller“ in Ruderting. „In Deutschland kommt man schneller zur Sache. In Österreich geht man es langsamer an“, erzählte Bernadette Borstnar, die an der diplomatischen Akademie in Wien studiert und in internationalen Organisationen und Großkonzernen gearbeitet hat. Man falle nicht gleich mit der Tür ins Haus. Small-Talk sei für viele Österreicher ein Akt der Höflichkeit. Im Nachbarland gelange man „über Umwege“ ans Ziel. „Die Deutschen dagegen sind für ihre strukturierte, klare Vorgehensweise bekannt. Diese direkte deutsche Art kommt bei den Österreichern allerdings nicht immer gut an.“ Die Nachbarn legten viel Wert auf akademische Titel, während in Deutschland nur der Doktortitel genannt wird, schilderte die Trainerin. Adelstitel sind in der Alpenrepublik dagegen nicht üblich. Auch die Sprechgeschwindigkeit der Österreicher sei langsamer,was von Deutschen Geduld erfordere. Diese gelten als pünktlich und fleißig, die Österreicher dagegen als gemütlich. Sie riet zur Sensibilität. Es gehe nicht um Anpassung. Sie plädierte dafür, authentisch zu bleiben, aber mit Fingerspitzengefühl auf die anderen zuzugehen. Bernadette Borstnar ließ die Teilnehmerinnen in die österreichische Seele blicken. Ihre Identität hätten die Nachbarn erst nach 1945 entwickelt, als sie begannen, die Kleinstaatlichkeit von 1918 zu akzeptieren und sich bewusst von den deutschen Nachbarn zu distanzieren. Wohlwollende Vorschusslorbeeren wüssten sie aber nicht zu nutzen. Sie pochten vielmehr auf ihrer „Mia-san-Mia“-Mentalität. Es gebe viele Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Österreichern, resümierte die Trainerin. Um jedoch in beiden Ländern erfolgreich zu sein, sei es wichtig, auch die Unterschiede zu kennen und den historischen Kontext zu verstehen. Die Referentin ging auch auf Fragen der Geschäftsetikette ein. In der Alpenrepublik genieße der ausländische Gast Vorrang. Der Kunde sei König. Er erfahre beim Vorstellen zuerst den Namen des Gegenübers und entscheide, ob er diesem die Hand reicht. „Brücken zu bauen“, war das Anliegen von Bernadette Borstnar. Sie weckte Verständnis für beide Seiten, um Vorurteile abzubauen und Unternehmerinnen durch ein selbstbewussteres, sicheres Auftreten in beiden Kulturräumen zu Erfolg zu verhelfen. 
„Das ist Wirtschaftsförderung pur“, lobte stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa. Sie beglückwünschte die Organisatorinnen Alexandra Horsch und Sandra Bachl zu dem interessanten Themenabend und das vielfältige Angebot der Unternehmerinnenabende, die es seit sechs Jahren gibt. Sie freute sich, dass diese bei so vielen Unternehmerinnen, die aus verschiedensten Bereichen kämen, Anklang finden. Hier sei ein „tolles Netzwerk“ entstanden. Sie lobte, dass dies gepflegt werde. Die Teilnehmerinnen bestätigten den Erfolg der Unternehmerinnenabende. Sie führten zu mehr Aufträgen, Kooperationen und Freundschaften, lautete ihr sehr positives Feedback. Mit informativen Gesprächen, Austausch untereinander und köstlichen Speisen, die Gastgeberin Ingrid Buchner auftischte, klang der Unternehmerinnenabend aus. (Text: Theresia Wildfeuer, Fotos: Sandra Bachl, Theresia Wildfeuer) |
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Donnerstag, 30. September 2011 Von Erfolgsrezepten und europäischen Patenten "Plaudern aus dem Nähkästchen" - unter diesem Motto stand der jüngste Unternehmerinnenabend im Gutshof Sagmühle in Bad Griesbach. Inge Lidl, Gründerin von ili-Stoffe in Tettenweis, erzählte den rund 35 Teilnehmerinnen von ihrer Geschäftsphilosophie und verriet, dass ihre jüngste Erfindung, der ili-Billy, vom europäischen Patentamt jetzt anerkannt wurde. Ihre Innovation, so erklärte Inge Lidl, füllt eine Marktlücke. Gardinenstangen könnten ohne Bohren an der Wand befestigt werden - das System halte bis zu 80 Kilogramm. Nachdem die Zusage des Patentamtes vor wenigen Tagen ins Haus flatterte, geht Inge Lidl jetzt in die Vermarktung ihres Produktes: Ein eigener Online-Shop (www.ilibilly.de) soll spätestens im November stehen. Im Januar präsentiert sie ihre Erfindung auf der Heimtextil in Frankfurt, der größten internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien. Die Erfolgsgeschichte von Inge Lidl beginnt im Jahr 1997. Nach ihrer Ausbildung an der Steigenberger Hotelfachschule und einigen Jahren im Hotelwesen, gründete soe vor 14 Jahren das Unternehmen ili-Stoffe in Tettenweis. Sie erkannte, dass Textilien in Deutschland wesentlich teurer sind, als beispielsweise in den USA. Der Grund: Zu viele Zwischenhändler sind beteiligt. Inge Lidl machte es anders - sie agiert im Direktvertrieb und als Großhandel. Zwei Jahre nach der Unternehmensgründung wurde ili-Stoffe von einer Expertenjury als beste Geschäftsidee ausgezeichnet. Heute beliefert das Unternehmen 1.200 Raumausstatter in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Zum Unternehmen gehören 21 Mitarbeiter. Als Überraschungsgäste konnten die Organisatorinnen des Unternehmerinnenabends die österreichische Chanson-Sängerin Christine Osterberger, begleitet von Babsi Dorsch am Klavier, begrüßen- Das nächste Treffen findet am 10. November in Ruderting statt. Magister Bernadette Borstnar, Trainerin für interkulturelles Management, wird über Unterschiede in der deutsch-österreichischen Geschäftswelt informieren. Weitere Informationen gibt es bei der Organisatorin Alexandra Horsch unter 0851 40298. (Text: Bettina Maier)  (Foto: Stefanie Danner) |
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Donnerstag, 26. Mai 2011
Gesunde Mitarbeiter für gesunde Unternehmen - Pflanzen als Motivator im Büro „Rein ins Büro und aufatmen“ – unter diesem Motto stand der jüngste Unternehmerinnenabend in Ruderting. Anneliese Hartenberger, Inhaberin von Blumen Fixl in Waldkirchen, veranschaulichte den gut 40 Teilnehmerinnen, wie gesundes Raumklima, motivierte Mitarbeiter und erfolgreiche Unternehmen zusammenhängen. Die Referentin verwies auf aktuelle Studien, wonach sich durch Pflanzen im Büro die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeiter deutlich verbessert. „30 Prozent verspüren eine Reduzierung der Müdigkeit, 55 Prozent berichten von einer besseren Stimmung.“ Auch körperliche Beschwerden wie Husten, ein trockener Hals, oder gerötete Haut, würden in einem grünen Büro weniger auftreten. Anneliese Hartenberger riet den Teilnehmerinnen, bei anstrengender Computerarbeit die Augen für ein paar Sekunden auf einer Pflanze verweilen zu lassen. Die Farbe Grün entspanne die Augen und wirke beruhigend. „Zufriedene Mitarbeiter sind kreativ, haben Freude an der Arbeit und identifizieren sich mit dem Unternehmen.“ Eine grüne Lunge im Büro trage wesentlich dazu bei. „Dies darf und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden.“
Grundsätzlich sei jede Pflanze für den Einsatz im Büro geeignet – je größer allerdings der jeweilige Laubanteil, desto mehr sei die Pflanze in der Lage, zu einem gesunden Raumklima beizutragen. „Pflanzen wirken als natürliche Luftreiniger – sie nehmen Kohlendioxid auf und verwandeln es in Sauerstoff“, erklärte die Pflanzen-Expertin. Den nächsten Unternehmerinnenabend organisieren Alexandra Horsch, Sandra Bachl und Manuela Schramm am 29. September in Bad Griesbach. Referentin ist Inge Lidl, Geschäftsführerin von ili-Stoffe in Birndorf, die „aus dem Nähkästchen plaudern wird.“ 
(Text: Bettina Maier, Fotos: Sandra Bachl ) Weitere Informationen zur Referentin finden Sie unter www.blumen-fixl.de |
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Donnerstag, 24. März 2011
Soziale Medien im Internet  Facebook, Twitter, Xing und Co. Ignorieren oder auf den Zug aufspringen? Diese Frage stellten sich rund 45 Teilnehmerinnen des Unternehmerinnenabends in der Region Passau. Die Aktualität von Social Media und die Unsicherheit vieler Unternehmen in Sachen Facebook, Twitter, Xing und Co., nahmen die Organisatorinnen Alexandra Horsch, Sandra Bachl und Manuela Schramm zum Anlass, eine Expertin zu Wort kommen zu lassen. Melanie Kelnberger (23), Inhaberin von social2business in Kirchberg, stellte sich selbst als Digital Native vor, als eine Person, die mit Handy, Internet, PC und Online-Netzwerken groß geworden ist und sich darin zu Hause fühlt. Anhand von Zahlenbeispielen verdeutlichte sie die Bedeutung sozialer Medien: 202 Millionen Menschen würden bereits Profile in sozialen Netzwerken pflegen – allein Facebook habe 15 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Den Unternehmerinnen riet Melanie Kelnberger, die Möglichkeiten und Vorteile von Social Media zu nutzen. Dazu gehörten eine direkte Ansprache der Zielgruppe, die Sicherung von Wettbewerbsvorteilen, aber auch der gezielte Imageaufbau. Die zahlreichen Fragen der Teilnehmerinnen verdeutlichten, dass durchaus Informationsbedarf besteht. Der Einladung nach Ruderting folgte auch Andrea Kirchtag vom Kompetenzzentrum Frau & Arbeit in Salzburg. Sie stellte die Plattform www.die-unternehmerinnen.info vor, ein Netzwerk für Frauen um Kontakte zu knüpfen, sowie sich und ihre Leistungen präsentieren zu können. Im Anschluss fanden die Unternehmerinnen noch genügend Zeit, um Erfahrungen auszutauschen und die kulinarischen Köstlichkeiten im Landgasthof zum Müller zu genießen. (Text: Bettina Maier, Fotos: Irene Just)  Weitere Informationen zur Referentin finden Sie unter http://social2business.com/index.php/wir/. |
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